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09.02.2008 - 3D Ausgabe via PC zum Projektor
Was vor einigen Jahren noch nicht möglich schien ist mit heutigen
Shutterbrillen und DLP Projektoren oftmals ohne weiteres realisierbar. Echtes 3D auf Leinwand!
Verwendet werden heute die neuen eDimensional E-D
3D-Brillen und ein handelsüblichen DLP Projektor.
Der Testaufbau war folgender:
PC mit 2000Mhz., 1024MB-Ram, nVidia-Grafikkarte GeForce 6800XT, E-D 3D
Brille mit Dongle, IMAX 3D Film, ein DLP-Beamer (Infocus X1) und das
Betriebssystem Windows XP.
Ziel war es möglichst kostengünstig über den PC eine 3D Darstellung mit
einer Shutterbrille und einem Projektor zu realisieren.
Erster Schritt:
Den nVidia 3D-Treiber herunter geladen und installiert
( www.nvidia.de ).
Hier werden alle nötigen Einstellungen vorgenommen wie Auflösung, Tiefe usw.
Besonders wichtig ist die Einstellung "Stereotype“, diese muss unbedingt auf
"DDC VGA-Glasses (i-O Displays)“ gesetzt werden.
Nach der Installation und Konfiguration des 3D-Treibers wenden wir uns nun
der 3D-Shutterbrille zu. Vorab sei gesagt, die weit verbreitete Meinung "3D
geht nur an einem Röhrenmonitor“ stimmt so nicht. Denn die eDimensional 3D
Shutterbrillen arbeiten neben jeden CRT Röhrenmonitor auch mit nahezu jedem modernen
TFT zusammen. Laut Hersteller werden auch ATI Karten unterstützt. Vom
Prinzip funktioniert Röhrenmonitor sowie TFT gleichermaßen, soll heißen die
Einstellungen in der nVidia Oberfläche bleiben bestehen. Die Brille (in
diesem Fall eine kabelgebundene Brille) wird am Dongle angeschlossen. Der
Anschluss erfolgt am Computer mittels des mitgelieferten Dongles an der
jeweiligen VGA-Schnittstelle der Grafikkarte und des Infocus X1 Projektors.
Die Startkonfiguration des Projektors war wie folgt:
Auflösung: 800x600 Pixel
Bildwiederholung: 60Hz
Als erstes startete ich eines meiner installierten Spiele und aktivierte den
3D-Treiber. Das Bild zitterte nun sehr heftig und ich setzte die 3D Brille
auf. An dieser Stelle war ich positiv überrascht, ein sehr sauberes und
eindrucksvolles 3D-Bild zeigte sich auf meiner Leinwand.
Nach dem durchweg positiven Ersteindruck versuchte ich die Wiederholrate zu
erhöhen. Ergebnis 72Hz.,75Hz. und 85Hz. funktionierten sehr gut bzw. gut.
Bei 100Hz. hat das Farbrad kapituliert (Out of Range)
Nun stellte ich die Auflösung auf 1024x768, unter 60Hz. hatte ich wiederum
ein sehr gutes 3D-Ergebnis. Eine höhere Wiederholrate als 60Hz. war bei
dieser Auflösung jedoch nicht mehr möglich.
Eine Optimierung konnte durch die Feineinstellung im 3D-Treiber (Parallax)
erzielt werden. Zudem war der Raum so weit wie möglich abgedunkelt.
3D Filme (DVDs) für Shutterbrillen:
Die nächste Frage die ich nachkommen wollte war "Wie sieht es mit dem
bekannten "Field Sequential“ 3D Filmen aus?“ Eine 3D DVD (IMAX der SOS
Planet) lag für den Test bereit. Sowie der "Stereoscopic Player“ von Peter
Wimmer. Diese sehr umfangreiche Software unterstützt eine Vielzahl von
3D-Verfahren. Auch hier musste die Bildfrequenz auf 60Hz. gesetzt und
anschließend im Menü "Wiedergabemethode“ die Option "Unveränderte
Wiedergabe“ gewählt werden.
Das Ergebnis kam den bekannten IMAX-Kinos schon sehr nahe, im Film
SOS-Planet kamen die Gegenstände so weit aus dem Monitor, dass man
zwangsläufig und instinktiv diesen ausweichen wollte.
Fazit:
Sowohl bei Spielen als auch bei dem 3D Film zeigten sich beeindruckende 3D
Effekte. Auch war ich erstaunt mit wie wenig Aufwand es heute möglich ist
einen sehr realistischen 3D-Effekt zu erzeugen. Ebenfalls hätte ich nicht
erwartet, dass dies so einfach an einem Beamer zu realisieren ist.
Eine Liste mit kompatiblen DLP Projektoren finden Sie "hier"


Quelle: i-glasses Deutschland ( http://www.i-glasses.de ) |
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